Ein aktives, selbstständiges Leben führen und trotzdem jederzeit Hilfe in greifbarer Nähe haben
[Berliner Partner, 26.01.2012] Viele kennen diese Gedanken: „Meine Mutter geht nicht ans Telefon, hoffentlich ist ihr nichts passiert!“ Wenn Eltern älter werden, machen sich ihre erwachsenen Kinder oft Sorgen, dass sie im Notfall nicht schnell genug zur Stelle sein können. Doch nur die wenigsten Menschen wohnen heute noch Tür an Tür mit ihren Eltern und können mehrmals täglich selbst nach dem Rechten sehen. Ein aktives, selbstständiges Leben zu führen und trotzdem Hilfe jederzeit in greifbarer Nähe zu haben, könnte ein Hausnotruf erfüllen:
Der kleine Notrufsender in den Ausmaßen einer Armbanduhr ist per Funk über eine Basisstation an das Telefonnetz angeschlossen. Im Notfall drückt man einfach den Knopf und schon wird die Einsatzzentrale alarmiert. Über eine Freisprechfunktion nimmt ein erfahrener Mitarbeiter mit dem Hilfesuchenden Kontakt auf und verständigt je nach Situation Kontaktpersonen, Bereitschafts- oder Notdienst. So können entweder Familienangehörige bzw. Sanitäter oder Notarzt schnell zu Hilfe eilen.
Video: Initiative Hausnotruf, Berlin
Informationsfilm „Der Hausnotruf im Einsatz“
Der Film „Der Hausnotruf im Einsatz“ zeigt eine Einsatzsituation des Hausnotrufs. In diesem Beispiel geht es um Frau Werner, 72 Jahre alt und allein in Berlin lebend. Ausgestattet mit dem Hausnotruf bewältigt sie ihren Alltag größtenteils ohne Hilfe, auch die Hausarbeit. Doch dabei erleidet sie auf einmal einen Schwindelanfall. Über das Hausnotrufgerät, welches sie als Armband trägt, verständigt sie den Bereitschaftsdienst und schildert ihren Zustand. Der Bereitschaftsdienst kann sich bereits in der Zentrale alle relevanten Informationen aus dem Datenprofil von Frau Werner einholen – Name, Anschrift und medizinische Vergangenheit ermöglichen vorab eine erste Analyse der Ursachen des Schwindelanfalls. Nach der Bestandsaufnahme wird umgehend der Bereitschaftsdienst entsandt. In Einverständnis mit Frau Werner wurde für Notfälle in der Hausnotrufzentrale ein Schlüssel hinterlegt. Somit ist ein schneller Zugang zu der Wohnung von Frau Werner ermöglicht. Nach Eintreffen des Bereitschaftsdienstes stellt dieser fest, dass Frau Werner lediglich einen niedrigen Blutdruck hat. Frau Werner wird empfohlen, viel Wasser zu trinken und sich den Rest des Tages zu schonen. Im Anschluss wird von der Hausnotrufzentrale die Tochter von Frau Werner über den Vorfall telefonisch informiert.
Weitere Informationen zum Thema:
Initiative Hausnotruf
Eine Initiative der Dienstleister und Hersteller von Hausnotrufsystemen
