Literarische Erschließung der eigenen Herkunft und Auseinandersetzung mit der häufig verdrängten Geschichte der beiden schicksalhaft verbundenen Nationen Polen und Deutschland
[Berliner Partner, 01.06.2012] Unter dem Titel „Drei Generationen. Eine Lebensgeschichte“ spricht Kolja Mensing mit Tanja Dückers am 5. Juni 2012 um 19 Uhr über sein neues Buch „Die Legenden der Väter. Eine Suche“ im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf, Villa Oppenheim, Schloßstraße 55 in 14059 Berlin. Der Eintritt ist frei.
1946 wird im Nordwesten Deutschlands ein Kind geboren. Der Vater ist Pole, Soldat der Besatzungstruppen, die Mutter eine Deutsche. Die Liebe scheitert, das Kind wächst heran, ohne den Vater, der in seine Heimat zurückgekehrt ist, je kennenzulernen. Viele Jahre später macht sich Kolja Mensing, der Enkel jenes polnischen Soldaten, auf die Suche nach einem Phantom. In die literarische Erschließung der eigenen Herkunft
mischt sich die Auseinandersetzung mit der häufig verdrängten Geschichte der beiden schicksalhaft verbundenen Nationen Polen und Deutschland…
Gesprächspartnerin des Autors, Literaturkritikers und Kulturjournalisten Mensing, der auch für die „taz“, die „FAZ“ und den „TAGESSPIEGEL“ schreibt, ist die Berliner Autorin Tanja Dückers. Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin mit dem Museum Charlottenburg-Wilmersdorf und dem Aufbau-Verlag Berlin, gefördert aus Mitteln des Förderprogramms Grenzgänger der Robert-Bosch-Stiftung.
