Ehemaliger Rankeplatz wurde im Rahmen des Programms „Aktive Zentren“ umgestaltet
[Berliner Partner, 01.06.2012] Der Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann, lädt zu einem Festakt anlässlich der Benennung des Friedrich-Hollaender-Platzes am 18. Juni 2012 um 11 Uhr im „Joseph-Joachim-Konzertsaal“ der Universität der Künste, Bundesallee 1-12 in 10719 Berlin, ein.
Im Anschluss enthüllt Stadtentwicklungsstadtrat Marc Schulte auf dem Friedrich-Hollaender-Platz, d.h. dem ehemaligen Rankeplatz an der Joachimstaler Straße Ecke Lietzenburger Straße, eine Stele zur Erinnerung an Friedrich Hollaender. Bei dem Festakt sprechen Bezirksbürgermeister Naumann, Berlins Kultur-Staatssekretär André Schmitz, Dr. Wolfgang Trautwein von der Akademie der Künste, Elisabeth Trautwein-Heymann und Melodie Hollaender.
Außerdem werden Filmsequenzen aus einem SFB-Interview mit Friedrich Hollaender gezeigt. Gäste sind willkommen, werden aber gebeten, sich bis zum 13. Juni 2012 beim Fachbereich Grünflächen des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf telefonisch unter (030) 90 29 144 88 anzumelden.
Die Neugestaltung des Platzes wurde durch Fördermittel aus dem Programm „Aktive Zentren“ finanziert. Zur Aufwertung des Eingangs in die „City West“ und zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität wurden bisher befestigte Flächen entsiegelt, neue Bäume gepflanzt und ein Brunnen installiert – der neu gestaltete Platz lädt jetzt zum Verweilen ein. Er wurde benannt nach dem Komponisten, Schriftsteller, Regisseur, Schauspieler und Theaterleiter Friedrich Hollaender, der bis zu seiner Flucht vor den Nationalsozialisten 1933 in dem Haus Cicerostraße 4 in Charlottenburg lebte, wo eine Gedenktafel an ihn erinnert. Seine Musik mit dem Lied „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ hatte großen Anteil an dem Erfolg des Tonfilms „Der Blaue Engel“ mit Marlene Dietrich.
