Zahlreiche Aktivitäten – vor allem in Berlin und Brandenburg – werden das „Friedrich-Jahr 2012“ prägen
[Berliner Partner, 24.01.2012] Der 300. Geburtstag des Preußenkönigs sei ein Ereignis von europäischem Rang, das breite Beachtung finden werde. Das Jubiläum am 24. Januar 2012 gebe Anlass, sich der eigenen Geschichte zu besinnen. Jede Epoche schaffe selbst ihr Friedrich-Bild, das oftmals auch ein Spiegel der eigenen Gegenwart sei. Die Widersprüchlichkeiten des Monarchen – Despot und Reformer, Schöngeist und Kriegsherr, Intellektueller und Machtmensch – hätten dabei die Mythenbildung befördert. Friedrich der Große zähle zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der deutschen Geschichte – von ihm gehe bis heute eine ungebrochene Faszination aus, erklärte Kulturstaatsminister Bernd Neumann aus Anlass des 300. Geburtstags Friedrichs des Großen.
Zahlreiche Aktivitäten – vor allem in Berlin und Brandenburg – werden das „Friedrich-Jahr 2012“ prägen. So wird unter dem Titel „Friederisiko. 300 Jahre Friedrich der Große“ die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten eine Großausstellung in Sanssouci zeigen, die die Persönlichkeit – das Denken, die Ideen und das Handeln – Friedrichs II. in den Mittelpunkt stellt. Der Kulturstaatsminister unterstützt mit 500.000 Euro das Gelingen der Veranstaltung. Das Deutsche Historische Museum präsentiert ab dem 21. März 2012 die Ausstellung „Friedrich der Große – verehrt, verklärt, verdammt …“. Sie thematisiert ausführlich die Rezeption Friedrichs in Kunst, Politik und Geschichtsschreibung. Er sei sicher, beide Ausstellungen würden überragende, auch vom europäischen Ausland beachtete Erfolge. Sie fügten dem Bild vom „Alten Fritz“ viele neue Facetten hinzu, so der Kulturstaatsminister.
Weitere Informationen zum Thema:
STIFTUNG PREUSSISCHE SCHLÖSSER UND GÄRTEN BERLIN-BRANDENBURG
FRIEDERISIKO
