Wichtiger Tag in der Geschichte der Freiheit: Der Regierender Bürgermeister würdigt den 17. Juni 1953

Das 1953 Begonnene habe 1989 mit dem Fall der Mauer vollendet werden können

[Berliner Partner, 15.05.2012] Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit nimmt morgen an den Gedenkfeierlichkeiten zu Ehren der Opfer des 17. Juni 1953 teil.
Um 10.15 Uhr legt er in Anwesenheit von Vertretern der Opferverbände einen Kranz am Gedenkort in der Leipziger Straße vor dem Bundesministerium für Finanzen nieder. Dann nimmt er um 11 Uhr an der
Gedenkveranstaltung der Bundesregierung auf dem Friedhof Seestraße 92 teil und hält eine Rede zur Würdigung der Opfer des 17. Juni. Für 13 Uhr ist im Berliner Rathaus ein Empfang für Vertreter der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. geplant.
Nur wenigen Daten verliehen der Geschichte auf Dauer Gewicht – der 17. Juni 1953 aber sei und bleibe ein wichtiger Tag in der deutschen und der europäischen Geschichte der Freiheit, betont der Regierende Bürgermeister. Die Ereignisse mahnten uns, nicht jene zu vergessen, die mit großem Mut und unter hohen persönlichen Opfern für Demokratie und Freiheit aufgestanden seien. Das 1953 Begonnene habe 1989 mit dem Fall der Mauer vollendet werden können. „Daher gedenken wir mit Respekt und Dankbarkeit der Männer und Frauen des 17. Juni und verneigen uns vor den Opfern.“, so Wowereit.

Weitere Informationen zum Thema:

UOKG
Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V.

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